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Der schwarz-rote Pflegeplan: Zu zögerliche Reformen

Der schwarz-rote Pflegeplan: Zu zögerliche Reformen

Gute Pflege kostet. Und sie ist eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft.
An ihrer Qualität zeigt sich, wie unser Land mit seinen Menschen umgeht.

Alle Experten raten der Politik dringend dazu, mehr Geld in die Hand zu nehmen und es nicht bei „Reförmchen“ zu belassen. Der große Wurf ist den Berliner Koalitionspartnern noch nicht eingefallen oder gelungen. Demenzkranke werden erneut vertröstet, wie müssen nun bis 2017 warten, falls bis dahin wirklich die in Aussicht gestellte Reform kommen sollte. Die Rücklagen, die nun gebildet werden sollen (Pflege-Fonds), sehen die Fachleute ebenfalls sehr kritisch.

So schreibt Marc Kniepkamp in einem Kommentar für die Münchner tz: „Welcher Politiker kann sich zurückhalten, wenn er irgendwo Haushaltsreserven entdeckt?“.
Also sind die 1,2 Milliarden, die nun angespart werden sollen, schon so gut wie bereits wieder verplant und werden in ein Haushaltsloch gesteckt – voraussichtlich.

2,5 Millionen Menschen sind derzeit pflegebedürftig. Und die Menschen werden immer älter. Also wird – so die Experten – diese Zahl signifikant steigen: Auf 3,31 Millionen bis 2013 und auf bis zu 4,36 Millionen im Jahr 2050.

Die neuen Pflegesätze in den einzelnen Pflegestufen erfahren Sie von uns.
Rufen Sie an: (0 86 31) 1 66 22 22.