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Mehr Geld für die häusliche Pflege?

Mehr Geld für die häusliche Pflege?

Die VdK-Präsidentin Ulrike Mascher fordert eine „echte und große“ Pflegereform. Für den Umbau der Pflegeversicherung müssten bis zu fünf Milliarden Euro mehr an Leistungen gewährt werden.

Mit einer besseren Finanzierung von häuslichen und ambulanten Strukturen könnte auf Dauer die „Angehörigen-Pflege“ gestärkt werden. Davon würden insbesondere auch die Demenzkranken profitieren. Derzeit werden zwei Drittel der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt.

Das Ausgabenverhältnis aber ist fast gleich: 2012 hat die gesetzliche Pflegeversicherung für die ambulante Versorgung 11,1 Milliarden Euro ausgegeben, die die stationäre 10,8 Milliarden. Nun soll der Beitragssatz in der Pflegeversicherung um 0,3 Prozent steigen. 0,2 Prozent sind für „kurzfristige Leistungsverbesserungen“ vorgesehen, 0,1 Prozent soll in einen „Pflegefonds“ fließen. Das halten Experten für Unsinn, denn das Geld werde jetzt benötigt und sollte nicht erst für die Zukunft angespart werden.

Quelle: tz München