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Wenn das Geld für die Pflege nicht reicht

Wenn das Geld für die Pflege nicht reicht

Pflegebedürftigkeit kann ins Geld gehen. Betroffene wissen das. Und wenn man in einem Heim betreut wird, wird die „Hilfe zur Pflege“ doppelt wichtig und relevant. Angehörige sollten sich in dem Fall sofort an das zuständige Sozialamt wenden, wenn abzusehen ist, dass Einkommen und Vermögen den Eigenanteil an der Pflege  nicht decken können. Viele Angehörige sind der Meinung, sie müssten erst mal bezahlen, bevor der Sozialhilfeträger einspringt.

Im Barmer-GEK-Report lesen wir, dass in der ambulanten Pflege Menschen, die nicht von einem Pflegedienst betreut werden, nur selten so genannte Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen (7 Prozent). Höher ist der Anteil bei Pflegebedürftigen, die durch einen Pflegedienst (mit) versorgt werden (21 Prozent). Die Fachleute raten, sich mit den Möglichkeiten möglichst frühzeitig auseinander zu setzen und die Pflegekasse zu fragen.

Quelle: Nina Zimmermann, tz