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Pflegefall – was tun?

Pflegefall – was tun?

Es kann manchmal ganz schnell gehen: Ein  Unfall, ein Sturz zu Hause oder eine nicht vorhersehbare Krankheit können schnell zu einer Pflegebedürftigkeit führen. Nach der Definition im Sozialgesetzbuch „Soziale Pflegeversicherung“ sind Personen erfasst, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung in den Bereichen der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer (für mindestens sechs Monate voraussichtlich) Hilfe bedürfen.

Das Gesundheitsministerium rät Betroffenen und deren Angehörigen, sich mit der Kranken- oder Pflegekasse oder einem Pflegestützpunkt in der Nähe in Verbindung zu setzen. Man stellt einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Die Pflegekasse übermittelt unverzüglich nach Eingang des Antrags eine Vergleichsliste über die Leistungen und Vergütungen der zugelassenen Einrichtungen.

Außerdem hat man einen Anspruch auf eine umfassende Beratung. Die private Pflege-Pflichtversicherung bietet zudem eine Beratung durch die „Compass Private Pflegeberatung“ an. Telefon (08 00) 1 01 88 00.

Die Pflegekasse beauftragt den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung oder einen anderen Gutachter, der die Pflegebedürftigkeit feststellt.
Betroffene und Angehörige sollten ein Pflegetagebuch führen, um zu dokumentieren, wo Hilfe nötig ist. Zudem sollten sie bei der Begutachtung durch den MDK dabei sein.

Mehr zum Vorgehen sagt Ihnen das Gesundheitsministerium unter der Bürger – Telefonnummer (0 30) 3 40 60 66 – 02 oder
Ihr Pflegeteam am Inn unter (0 86 31) 1 66 22 22.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit und PNP